B U R N O U T ?
Ein Begriff oft gehört, doch Niemand kann so recht etwas damit anfangen.....
Heute finden wir Burnout längst nicht mehr nur in sozialen Berufen,
sondern in den unterschiedlichsten Branchen und Tätigkeitsfeldern.
Bunout = ausgebrannt sein
Zunächst zeigen sich körperliche Symptome wie höhere Infektanfälligkeit,
Verspannungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung,
die einher gehen mit Schlafstörungen.
Später werden die Mitarbeiter immer reizbarer und misstrauischer.
Die Qualität der Arbeit lässt nach.
Eine negative und sogar zynische Einstellungen zur Arbeit geht einher mit
einer inneren Kündigung.
In der Beziehung treten oft zeitgleich Probleme mit dem Partner auf.
Auch die Suchtgefahr steigt.
Starkes Rauchen oder exzessiver Kaffee- und Alkoholkonsum sind keine Seltenheit.
Im Endstadium kann sich Burnout zu einer handfesten Depression entwickeln.
Wer ausbrennt, muss vorher entflammt gewesen sein.
Dieser Satz macht klar, dass besonders die sehr engagierten,
hoch motivierten, idealistischen, aufopferungsvollen und pflichtbewussten
Arbeitnehmer gefährdet sind an Burnout zu erkranken,
wenn es ihnen an Unterstützung mangelt und sie ihren persönlichen Ressourcen
dauerhaft zu wenig Beachtung schenken.
Es muss also im Interesse des Betriebs sein, möglichst frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen,
die es gar nicht erst so weit kommen lassen, dass Mitarbeiter wegen Burnout monatelang ausfallen.
Burnout erkennt man meist, erst wenn es schon zu spät ist.