Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen,
sondern mit Terminkalendern angetrieben.
( John Steinbeck 1902-1968)
Stress -
Nicht nur ein Modewort.
Schon kleine Kinder sagen, weil es cool ist: "Ich bin im Stress."
Oft stimmt dies auch, weil kleine Kinder schon über einen zugepackten Terminkalender verfügen.
Die Freizeit ist völlig verplant.
Keine Zeit mehr zum spielen und kreativ sein.
Im Erwachsenenalter setzt sich dies fort.
Der Angst um den Arbeitsplatz lässt sehr viel erdulden.
Viele Mitarbeiter müssen ein Arbeitspensum von mehreren Mitarbeitern erledigen.
Dazu kommt immer mehr Bürokratie, wie das Führen von Statistiken, Pläne usw.
Nebenher muss das Tagesgeschäft wie z.B. Kundenberatung erfüllt werden.
Die Folge ist, dass die Mitarbeiter krank werden.
Stress in Maßen ist lebensnotwendig.
Er beflügelt, wirkt sich positiv auf die Psyche aus und stärkt das Selbstwertgefühl.
Eine ständige Überforderung des Menschen verursacht jedoch körperliche Beschwerden.
Aus früheren Zeiten ist der Mensch auf Flucht oder Angriff programmiert.
Der Urzeitmensch war täglich einer Gefahr ausgesetzt.
Z.B. musste er am Wasserloch immer mit den Angriff von wilden Tieren rechnen.
Der menschliche Körper reagiert leider heutzutage noch genauso.
Bei ständiger Überforderung läuft der menschliche Körper auf Hochtouren.
Magensäure wird produziert, der Blutdruck erhöht sich, weitere körperliche Symptome sind Schlafstörungen, Herzrasen, Kopf und Rückenschmerzen.
Der Mitarbeiter kann chronisch krank werden:
Magengeschwüre, Bluthochdruck, chronische Rückenbeschwerden, Migräne usw. können auftauchen.
Auch das Immunsystem wird durch Stress geschädigt, so dass der Betroffene anfällig für Infekte, Autoimmunerkrankungen usw. wird.
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